Raum der Stille
Dem regen Touristentreiben in der Maximilianstraße setzt Traude Linhardt
einen
„Raum der Stille“ in einem leerstehenden Laden der Maximilianhöfe
als Ruhepol entgegen.
Im sogenannten Sommerloch ist die Installation eine
der wenigen Möglichkeiten,
eine Ausstellung im Galerienviertel in der Ferienzeit zu besichtigen.
Die Künstlerin lässt Stoffbahnen künstlich altern, deren Motive an archaische Formen,
Annäherung an Menhire in der Bretagne oder Steine in Stonehenge, erinnern.
Dreidimensionalität vorspiegelnd vermitteln die Arbeiten die Vision eines Spaziergangs
durch längst vergessene Welten. Ähnliche Werke waren vor Jahren bereits im
benachbarten Ägyptischen Museum zu sehen. |